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Fassone Rind aus dem Piemont

Fassone Rind aus dem Piemont

Piemont, die Region auf der Rückseite des italienischen Stiefelstulpens an der Grenze zu Frankreich und der Schweiz, ist berühmt für seine besonders knackigen Produkte. Knackig sind die Kirschen, die in Weinbrand gehüllt nicht nur ‚mon’ sondern auch ‚votre cherie’ sind. Knackig sind die rassigen Sport-Flitzer aus Turin und ganz besonders knackig sind die Rinder des Landstriches, die Piemonteser. Bullen mit einer Schulterhöhe von 1,40 Meter und Kühe mit 1,30 Meter sind nicht gerade die größten Rindviecher. Die inneren Werte sind aber mehr als überragend. Der Piemonteser liefert mageres Fleisch der feinsten Kategorie. 

Die Rasse ist eine ausgewogene Legierung dreier Zuchtrichtungen. Von den französischen und schweizer Alpen kamen die Höhenviehschläge als Basis ins Piemont. Die grauen Steppenrinder vom Balkan, die Podolen brachten neben dem soliden Gangwerk und der Zugkraft auch die attraktive graue Farbe mit. Und schließlich haben Zebus aus dem fernen Indien den Typus abgerundet. Die anfänglichen Allrounder für Arbeit, Milch und Fleisch stellten zunächst die schweisstreibende Plackerei vor Pflug und Wagen ein und ihre Milch verwenden die Piemonteser Kühe seit über 20 Jahren nur noch für ihre Kälber.

Nice to know

Es ist das Gebiet Cuneo, Asti und Torino in dem sich die eingeborene piemontesische Rinderrasse am besten entwickelt und weiterentwickelt hat, welche einst zur Milchproduktion, für das Fleisch und die Arbeit genutzt wurden. Heute wird diese Rasse überwiegend für das Fleisch gezüchtet, welches von höchster Qualität ist und perfekt geeignet für die Bereitung schmackhafter typischer Gerichte ist.

Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass das Fleisch der piemontesische Rasse besonders fettarm ist: Es enthält etwa 0,5 - 1% Fett, im Gegensatz zu 3% Fett der anderen Rassen. Dank des niedrigen Cholesteringehalts zeichnet sich dieses Fleisch als weitaus magerer als viele weiße Fleischsorten und sogar Fischsorten aus und hat auf internationalem Niveau für seine ernährungstechnischen Werte Anerkennung als eine der besten Fleischsorten gefunden.

Weiterhin kennzeichnet es sich durch eine minimale Anwesenheit von Bindegewebe aus, was es besonders zart beim kauen macht. Diese Eigenschaft rührt sowohl von einer genetischen Besonderheit als auch von einem kontrollierten Wachstum her. Ein Wachstum, welches die natürlichen Rythmen nicht respektiert, führt zu einer exzessiven Entwicklung von Bindegewebe und damit zum Verhärten des Fleisches.

Die rote Farbe des Fleisches, welches typisch ist für diese Rinder, ist besonders auf den hohen Anteil an Eisen und großen Mengen an Antioxidantien zurückzuführen, die überwiegend an das Vitamin E gebunden sind. Aber auf den farblichen Aspekt des Fleisches haben verschiedene Faktoren Einfluss: das Alter des Rindes, seine Ernährung und die Umstände bei der Schlachtung.



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